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Hier finden Sie das ganze Programm des Orgelsommers 2019 als pdf (3.5 MB) zum Herunterladen.

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Tickets sind erhältlich: www.ticketino.com, telefonisch unter 0900 441 441 (Fr. 1.—/Min.), an jeder Poststelle oder an der Mittags- bzw. Abendkasse

Gewitterkonzerte am Mittag

Plätze im Kirchenschiff: Fr. 10.—; Empore: Fr. 30.—

Abendkonzerte vom 17. und 31. Juli sowie 18. September 2019

Nummerierte Plätze *: Fr. 40.—
Nicht nummerierte Plätze: Fr. 30.—
Die nummerierten Plätze liegen im Mittelschiff und bieten gute Sicht auf die Leinwand mit der Live-Übertragung von der Empore.

Übrige Abendkonzerte

Nicht nummerierte Plätze: Fr. 30.—

Studenten und Personen mit Kulturlegi erhalten auf sämtliche Konzerte Fr. 10.— Ermässigung. Jugendliche bis 16 Jahre haben auf nicht nummerierte Plätze freien Eintritt.

Orgelpass für alle Konzerte: Einzelpersonen Fr. 150.—; Paar Fr. 220.—
Mit dem Orgelpass haben Sie einen reservierten Sitzplatz.

Kassa- und Türöffnung jeweils 30 Minuten vor Konzertbeginn.

Gewitterkonzerte

mit Bildübertragung

An jedem Konzert-Dienstag, 12.15 Uhr

auf der Empore der Grossen Hoforgel

30 Minuten Mittagskonzert mit Orgelgewitter und anschliessender Führung zum Fernwerk auf dem Dachboden mit Wolfgang Sieber. Es erwarten Sie 7374 Orgelpfeifen, 330 Rosenholztasten, die historische Regenmaschine von 1862, der Bätruef, Zimbelstern und die Sennschellen.

Dank kombiniertem Einsatz dieser Regenmaschine mit den riesigen Prospektpfeifen entstehen seit 1862 legendäre Orgelgewitter: Konzerte mit Szenen hinter der Stirn, wo Klanglawinen zum Gefühlsschauer mutieren ...

Nach mehr als 200 Jahren fanden die weltältesten Orgeldonnerpfeifen (1651) mit der damals (1862) trendigen Regenmaschine zusammen. Orgelbauer Haas hatte für Luzern — nach seinen Orgelbauten in den Münstern zu Bern und Basel — Visionen umzusetzen und traf damit ins Schwarze. Nebst Fribourg, Lausanne und Bern gab es nun auch in Luzern Orgelgewitter, und Letztere überschlugen sich in ihrer Wirkung, wollen wir Mark Twains Reiseschilderungen Glauben schenken!

Bahnen eroberten die Rigi, das Stanserhorn und den Pilatus; dank Aufschüttung entstand der Schweizerhofquai und Bruckner wie Mendelssohn spielten an der Grossen Hoforgel und am 4. September 1862 hörte Clara Schumann das Einweihungskonzert im Hof.

Heute noch werden Orgelfans regelmässig in den Bann gespielt: jedes Gewitter ist stets einzigartig anders!

Konzertdaten Gewitterkonzerte


12:15 -13:15 Uhr

Empore der Grossen Hoforgel

mit Führung zum Fernwerk


13. August

20. August

27. August

03. September

10. September

17. September


"Es ist ein faszinierendes Kaleidoskop aus traumhaften Klangfarben, aus dynamischen Grenzgängen und einer meisterhaften Beherrschung der vielen Register."

Gerda Neunhoeffer in der Luzerner Zeitung am 18. Juli 2019 zu Wolfgang Siebers Eröffnungskonzert des Orgelsommers.

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 Dienstag, 20. August 2019

20.00 Uhr           Mit Bildübertragung


Jörg Josef Schwab, Freiburg i. Br.

 

Improvisation I  

Jörg Josef Schwab *1976

Tuba-Tune

nach einem Thema von Wolfgang Seifen


Rhosymedre   

Ralph Vaughan Williams 1872-1958

aus Three preludes founded on Welsh Hymn Tunes         

 

Orgelkonzert Nr. 2 B-Dur          

Georg Friedrich Händel 1685-1759

A tempo ordinario e staccato

Allegro

Adagio

Allegro ma non troppo

arr. Marcel Dupré


Chanson d’été

Edwin H. Lemare 1865-1934


Marche Es-Dur                        

Louis J. A. Lefébure-Wély 1817-1869


Nocturne Es-Dur op. 9 Nr. 2    

Frédéric Chopin 1810-1949

arr. Jörg Josef Schwab


Improvisation II 

Jörg Josef Schwab

Variationen und Fuge

über das Marienlied „Sagt an, wer ist doch diese“

Hommage à Franz Lehrndorfer (1928-2013; Domorganist in München von 1969-2002)

 Dienstag, 27. August 2019

20.00 Uhr          Mit Bildübertragung

 

Barbara Meldau, Meilen ZH, Ulrich Meldau – Orgelduo

 

The Bells

William Byrd 1543-1623

arr. Barbara Meldau

 

Winter (dient zur Abkühlung im Sommer…)        

Antonio Vivaldi 1678-1741

arr. Heinrich E. Grimm

 

Salamanca      

Guy Bovet *1942

 

Orgelduo

Nussknacker-Suite (1892)        

Pjotr Iljitsch Tschaikowski 1840-1893

arr. Alexander Därr

 

Zwei Antiphone          

Marcel Dupré 1886-1971

aus 15 Versets sur les Vepres de la Vierge op. 18 (1919)

 

Orgelduo

Bacchanale     

Camille Saint-Saëns 1835-1921

aus Samson und Dalila

arr. Hans Uwe Hielscher

 

 

 Dienstag, 3. September 2019

20.00 Uhr           Mit Bildübertragung

Frédéric Blanc, Paris

 

Litanies (1937) 

Jehan Alain 1911-1940

Choral Dorien (1935)

 

The King of Denmark's Galliard

John Dowland 1563-1626

 

Sarabande      

Boulnois 1907-1990

aus Symphonie pour orgue


Victimae paschali laudes        

Charles Tournemire 1870-1939

Choral-Improvisation

Rekonstruktion der Improvisation über den Choral von Maurice Duruflé


Introduction et Aria (1956)

Jean-Jacques Grunenwald 1911-1982


Choral varié über Veni Creator 

Maurice Duruflé 1902-1986

aus Prélude, Adagio et Choral varié op. 4

Prélude et Fugue sur le nom d'Alain op. 7 (1942)


Improvisation

Frédéric Blanc *1967

über ein gegebenes Thema

 Dienstag, 10. September 2019

20.00 Uhr             Mit Bildübertragung

 

Duo Tête-à-tête, Männedorf ZH

Merit Eichhorn und Frédéric Champion, Orgel

 

Sinfonische Tänze op. 45 (1940)                                                           

Sergej Rachmaninoff 1873-1943, arr. Frédéric Champion

Non allegro

Andante con moto - Tempo di valse

Lento assai - Allegro vivace


Boléro            

Maurice Ravel 1875-1937

 

 

 

 

Dienstag, 17. September 2019

20.00 Uhr        Mit Bildübertragung


Swiss Brass Consort

Heinz Saurer, Greg Flynn, Patrick Ottiger, Martin Bieri, Trompete; Adrian Weber, Seth Quistad, Niki Wüthrich, Markus Muff, Posaune; Lukas Christinat, Horn; Remo Capra, Tuba; Iwan Jenny, Schlagzeug

Tap Dan's Company

Daniel Borak, Leitung

Wolfgang Sieber

Orgel


Violino Concerto in a-Moll BWV 1041 (1854)                               Johann Sebastian Bach 1685-1750

Allegro - Andante - Allegro assai

 

Improvisation I                                                                      Wolfgang Sieber *1954

 

Puttin on the ritz (1927)                                                          Irving Berlin 1888-1989

 

Improvisation II                                                                     Wolfgang Sieber

 

Planet X                                                                                Marcel Saurer *1969

 

Movement II                                                                           Jens Christian Bugge Wesseltoft *1964

 

Songs of Praise                                                                     Robert Prizeman *1952

Titelmelodie der gleichnamigen Fernsehserie der BBC

 

Improvisation III                                                                    Wolfgang Sieber

 

Libertango (1974)                                                                   Astor Piazzolla 1921-1992

 

Boléro (1928)                                                                         Maurice Ravel 1875-1937

Spanischer Tanz für ein Ballett

Nachschau zu vergangenen Orgelsommern      

Alle Orgelsommerprogramme seit 1993 sind hier!

Orgelsommer 2018
Der Orgelsommer ging Rundum-Sound von Brass und Orgel zu Ende

Mit Wagner, Bach, Rameau, Saint-Saëns und Sieber endet der Orgelsommer in der Hofkirche rauschhaft und mit Klängen wie aus anderen Sphären.

Gerda Neunhoeffer, Luzerner Zeitung, 19.9.2018

«Sirius Brass» – drei Trompeten, zwei Posaunen und eine Tuba – das klingt nach World Band Festival. In diesem Fall ist es aber nicht etwa ein vorgezogenes Konzert des am Samstag startenden Festivals, sondern das Abschlusskonzert des Orgelsommers in der Hofkirche Luzern. Und zu den Bläsern gesellt sich Hoforganist Wolfgang Sieber an der Hoforgel. Oder gesellen sich die Bläser zur Orgel? Das lässt sich am Dienstagabend nicht wirklich feststellen, denn Bläser und Orgel vermischen sich kongenial, bieten Rundum-Sound vom Feinsten und überraschen mit ungewöhnlichen Arrangements bekannter Kompositionen.

Kraftvoll schmettern die Trompeten von der Orgelempore aus das Vorspiel (3. Akt) aus ­Richard Wagners «Lohengrin» in den Raum, markant setzen die Posaunen ein. Den «Chor der ­älteren Pilger» aus Wagners «Tannhäuser» zeichnen Posaunen und Tuba mit weichdunklem, ausdrucksvollem «Gesang», und wie Sieber dann die absteigenden Geigenfiguren glitzernd hineinwebt, das gibt ganz neuen Sound. Zwischen diesen beiden «Wagner-Ohrwürmern» erklingen Kompositionen von Johann Sebastian Bach. Und wenn die berühmte «Air» so gespielt wird wie von Sieber, mit dumpfer ­Pedalbegleitung im tiefsten ­Register, mit wellenartigem Auf-und Abschwellen der Melodie, dann ist auch das neu.


Orgel und Bläser verbinden sich

In rauschhaftem Tempo interpretiert er die Sinfonia aus der Kantate «Wir danken dir Gott, wir danken dir». Die Trompeter Heinz Saurer, Greg Flynn und ­Patrick Ottiger gestalten «Wir ­eilen mit schwachen, doch emsigen Schritten» aus Bachs Kantate Nr. 78 so leicht und tänzerisch, dass es zu swingen beginnt.

Dann begeben sich die Bläser nach unten und spielen mit vollem Sound Stücke aus Jean-Philippe Rameaus «Les Indes Galantes». Die Posaunisten Adrian ­Weber und Mischa Meyer, sowie Cyrill Schaub, Tuba, variieren ihre Töne ebenso vielfältig wie die Trompeter, und in Händels «Lascia ch’io pianga» strömt ihr Klang absolut einheitlich. Dann lässt Sieber allerlei Hühner in ­Rameaus «La Poule» auf der ­Orgel «gackern», und in seiner eigenen Komposition «White Hall» verbindet er Themen aus bekannten Sinfonien. Ständig geistert die orientalische Melodie aus Camille Saint-Saëns’ «Danse Bacchanale» durch Siebers Stück.

Dann aber der Höhepunkt: Über die Weite des Raums verbinden sich Orgel und Bläser zum Finale aus der Orgelsymphonie von Saint-Saëns. Und wie sich da die Klänge vereinen, dennoch wie aus anderen Sphären verhallen und wiederkehren, wie man sich von Tönen eingehüllt fühlt, die aus allen Winkeln zu kommen scheinen, das ist phänomenal.

Der Organist als Schöpfer und Interpret zugleich

Zum zweiten Mal stürmen «Originale» aus der halben Welt die Orgel in der Hofkirche, Luzern.

Zur Eröffnung zieht der Luzerner Wolfgang Sieber einen Bogen von Bach bis Patent Ochsner.

Roman Kühne

Luzerner Zeitung, 18. Juli 2018

Orgelsommer Luzern 2018:
Open-Air- Feeling in der Kirche

Entdeckungsreise mit dem englischen Organisten Christopher Herrick: Der erste internationale Gast am Orgelsommer löste das Motto «Originale» auf überraschende Weise ein.

Urs Mattenberger

Luzerner Zeitung, 24. Juli 2018

Nationale Klänge integrierten auch fremde Einflüsse

Der Orgelsommer bedient mit dem volkstümlichen Konzert zum Nationalfeiertag scheinbar nationale Klischees. Aber er vereinte Schweizer und Fremde über Grenzen hinweg zu einer Weltmeister-Hymne.

Urs Mattenberger

Luzerner Zeitung, 1. August 2018

Orgelsommer 2017:
Sogar die Kühe tanzen Bossa nova

Die ganze Welt war dabei beim Eröffnungskonzert des Orgelsommers in der Hofkirche Luzern: Wolfgang Sieber feierte mit eigener Weltmusik sein Dienstjubiläum und alle Möglichkeiten der Hoforgel-Maschinerie.

Luzerner Zeitung, 20. Juli 2017

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Der Orgelsommer in der Hofkirche endete mit eindrucksvollen Psalmen, gewaltigem Donner und sanften Bläserharmonien.

Luzerner Zeitung 1. September 2017

«Du fragsch, was i möcht singe» von Hansruedi Willisegger war die Zugabe im Abschlusskonzert des diesjährigen Orgelsommers am Dienstag in der nahezu ausverkauften Hofkirche. Und gleichzeitig ein stimmungsvoller Hinweis auf die erste Luzerner Chornacht am kommenden Samstag (siehe Ausgabe vom Dienstag). Denn auch da werden die Luzerner Sängerknaben und der Luzerner Mädchenchor beteiligt sein und nochmals die «Chichester Psalms» mit hebräischen Texten aus sechs Psalmen von Leonard Bernstein in der Matthäuskirche aufführen. Eberhard Rex hatte die jungen Sängerinnen und Sänger sorgfältig auf das anspruchsvolle Werk, das musikalisch als besonders schwierig gilt, vorbereitet.

Von der Orgelempore aus schwangen sich die klaren Stimmen über Orgel, Harfe (Lea Schaffner) und das präzise Schlagwerk von Marius Fischer. Rhythmisch genau, intonationssicher bis in scharfe Dissonanzen, machten sie dieses Werk mitten im Konzert zu einem Höhepunkt. Sie trafen den Wechsel zwischen schnellen, fast tänzerisch wirkenden Abschnitten und weihevoller Ruhe eindrucksvoll. Im zweiten Satz berührte der solistische Knabensopran zu Harfe und Orgel, bevor Schlagzeug und die tiefen Stimmen heftig hinein- brachen. Am Ende des dritten Satzes schwebten die Stimmen leise verklingend im Raum.

Zu Beginn spielte das junge Bläseroktett Luzern im Altarraum die Ouvertüre zu Mozarts «Zauberflöte»; Ausschnitte aus der Oper intonierte Wolfgang Sieber auf der Orgel (herrlich das sehr helle Flötenregister), und Solisten der Sängerknaben sangen «Bald prangt den Morgen zu verkünden» sicher und gut verständlich, ebenso überzeugte ein Mädchensopran als Pamina.

Die Bläser gestalteten dann die Serenade KV 388 von Mozart gut aufeinander eingestimmt und mit dynamischer Bandbreite, bevor von der Orgel erste dumpfe Klänge ein wahres Gewitter ankündigten. Sieber hatte «Donner-Sturm» aus der 6. Sinfonie von Beethoven für Orgel arrangiert und zeigte nun, welche Möglichkeiten die Hofkirchen­orgel hat. Da brach das Gewitter mit der Sturmmaschine und tief dröhnenden Bässen machtvoll los, Sturm, Platzregen, Donnergrollen fast zum Fürchten. Und grell zuckten die Blitze mit ungeheurer Kraft, man konnte fast «sehen», wie sie explodierten.

Für drei geistliche Lieder nach Texten von Sybille Frisch, vertont vom anwesenden Hansruedi Willisegger und von Wolfgang Sieber, kamen die Chöre nach vorne (auch eine Leistung, wie sie fast lautlos von der Orgelempore herunterstiegen), während Sieber leise auf der Orgel improvisierte. Bläser, Chöre und Orgel harmonierten stimmungsvoll in den Liedern, nach «Brot gabst du uns» und «Zeit» endete das Konzert mit «Am Abend». Erst war absolute Stille, dann gab es so lange Applaus, bis sich der Kreis schloss: «Du fragsch, was i möcht singe».

Gerda Neunhöffer

kultur@luzernerzeitung.ch

Orgelsommer 2015:

Die Neue Luzerner Zeitung widmete am 6. August 2015 den Orgelgewittern, die während des Orgelsommers stattfanden, einen eigenen Artikel.

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Am Orgelsommer-Konzert zum Nationalfeiertag 2015 begrüsste Franz Koller, Theologe der Pfarrei St. Leodegar die Besucher in seinem originalen Appenzeller Dialekt.

Dieser Text wird hier ohne Übersetzung wiedergegeben. Zum Download nebenan:

Grusswort Franz Koller 31. Juli 2015.pdf Grusswort Franz Koller 31. Juli 2015.pdf
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Liebi Fründinne und Fründe vo de Volksmusig

es ischt mee e bsonderi Ehr

eu am hütige Obed, i dem Konzert zom Nationalfiirtig

s’Grusswoot vo de Pfarrei St. Leodegar z’öbebringe.

Sönd wöllkomm!

Es ischt me gsät woode,

i tö hüt esoo schwätze wienis glehned hei.

Etz hoffi e ghörits geen ond vestönds au.

Woni sletscht mol do inne eso gschwätzt ha,

a de Faschnet vome Jooh…

isch grad uscho,

dass de Wolfgang Sieber de goldig Violinschlössel öbechäm

ond i ha die freudig Nochricht

de Lüüt brüewaam döre vezölle.

Ase neu isch es jetz nome, me wäs es scho e wiili,

dass sin Nochfolger de Hermann Studer isch.

Vo öbe drissg Joo, het ee mii scho tüüf berüeht mit em Alphorn uf em Chöchleplatz z’Aeschlismatt.

Vo ihm, vom Wolfgang Sieber ond vo de Marie-Theres vo Gunte,

ane witere Trägerin vom goldige Violinschlössel

ghörid me hüt Werk, wo seu komponiet hed.

Die dreu sönd jo gaaz veschiedeni Charaktere,

abe nebes isch bi allne glich…

Sii ond viel anderi Jodlerinne und Musikante spielid ond singid au all wiede i Gottesdienst.

Sie hend es gspür devö, dass Musig Himmel ond Ede cha zeme bringe.

Passend het Marie-Theres vo Gunte als Leitgedanke uf ihrer Homepage de Satz vom indische Dichter ond Philosoph Tagore:

„Gott achtet mich, wenn ich arbeite,

aber er liebt mich, wenn ich singe“

I de Musig chöme ösen Globe efahre,

me gspüet denn zmol nebes vo dem grosse „Deheem see“ wo mee doch alli suechid.


D’Volksmusiker hend drom intuitiv genau s‘richtig Symbol gwählt

fö ihri Uszeichnige.

De Violinschlössel…

Fö mi het dee alls drön, wa göttlichi Musig usmacht.

E fangt i de Metti bim Heez aa,

goht öbe d’Gfühl vom Buuch…

denn i d’Höchi, wiit öber ös usi…

ond z’letscht tüüf i d’Eede zo ösne Woozle.

En goldige Violinschlössel fö alli….

Drom passed Volksmusig so guet,

wenn me hüüt d’Heemet fiirid

ond drom passts, dass mee das i dere Chölche tüend

ond do de Jodel, die schöne Kläng ond die tanzend Fahne gnüssid.

Di volli Chölche zäged mee hüt,

dass eu die Musig berüeht ond Hemet get.

Ond dass da eso ischt..

het woschiinlich bi eu allne e Gschicht vo prägende,

mengmol unverhofft berüehrende Moment.

I fö mii.. vegess nie, wieni als chline Bueb

jewils im Somme geg de AlpSiegel glost ha,

wo min Götti de Betruf gsunge het.

Das isch me z’Heeze gange.

Nie vergess i au de Moment woni 1984 a de Isetzig vom Benno Graf als Pfarrer in Schüpfheim s‘erscht mol de Trachtechor mit de Vreni Allessandri ghört ha. Do isch es mee chalt de Rogge aab.

So hend me alli e Gschicht vo so unvergessliche Moment wo ös guet tue hend. Drom hend me doch au d’Iladig zo dem hochkarätige Alass geen agnoo!

Ond so wöösch ii eu allne wiite e schöns Konzert mit tüüf berührende Moment!

Danke ond viel Vergnüege!“

Am Dienstag, 16. September 2014 ging der Orgelsommer 2014 "Organistenpaare an der Orgel" mit dem Schlusskonzert erfolgreich zu Ende.

Mitwirkende:
Wolfgang Sieber: Ethnic Suite I und II
Cappella der Hofkirche, Il Dolcimelo, Astrid Ender, Leitung Ludwig Wicki: Chorwerke des 16. Jahrhunderts
Zum Schlusskonzert des Orgelsommers 2013
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